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Wer plant, hat mehr vom Licht Licht ist mehr als nur ein Mittel gegen die Dunkelheit,
es macht Räume und Farben erst erlebbar. Es beeinflußt nachhaltig das Wohlbefinden und
reflektiert die Stimmung eines Raumes. Licht macht nicht nur hell, es berührt auch unser
Gemüt. Wer ein Haus baut oder eine Wohnung einrichtet, sollte sich schon frühzeitig mit
der Lichtplanung befassen. Schließlich ist die Gestaltung des Ortes, an dem man lebt und
arbeitet, mitentscheidend für das persönliche Wohlbefinden. Gemeinsam mit Ihnen möchten
wir Ihre Lichtbedürfnisse ermitteln, um sie dann wirkungsvoll umsetzen zu können.
Mit diesem Heft wollen wir Ihnen Mut machen in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten
die Wohnqualitäten, den Wohnkomfort eines Hauses, einer Wohnung zu verbessern.
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Vorsorge |
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Licht zu haben, wo es benötigt wird, ist leider keine selbstverständliche Gegebenheit.
Hat man in den eigenen vier Wänden noch die Möglichkeit, notwendige Elektroinstallationen
für das Licht bedarfsgerecht zu planen, so muß man in der Mietwohnung mit den gegebenen
Stromanschlüssen zurechtkommen. Werden wir frühzeitig genug hinzugezogen, können wir
alle Aufgaben bewältigen, räumliche Gegebenheiten berücksichtigen, um Ihre
Bedürfnisse dann ins richtige Licht zu rücken.
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Bauphasen |
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Um richtig beleuchten zu können, ist es notwendig , folgendes von Ihnen zu erfahren:
1. In welcher Bauphase befinden Sie sich?
- Neubau- oder Modernisierungsphase
- Mietwohnung
2. Für welchen Raum ist die Beleuchtung geplant?
- Funktion des Raumes (Arbeit oder Unterhaltung)?
- Wohnraum
- Eßzimmer
- Flur/Diele
- Küche
- Bad
- Arbeitsraum
- andere ...
3. Für welchen Zweck ist die Beleuchtung? Was wollen Sie mit dem Licht tun?
- Grundbeleuchtung
- Arbeits- oder Lesebeleuchtung
- Stimmungsbeleuchtung
- andere ...
4. Wie sieht der Raum aus?
- Maße, Grundrisse, Schnitt, Beschaffenheit und
- Farbe von Wand, Decke und Boden
5. Ihr Einrichtungsstil ist eher ...
- modern - zeitlos
- technisch - funktional
- modisch - dekorativ
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Typ A: Neubauphase |
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Mehr Wohnkomfort durch moderne Installation: Die Deckenleuchte in Zimmermitte hat heute als "Dauerbrenner" ausgedient.
Sie brennt meist nur solange, bis man sich orientiert hat und je nach Bedarf die Beleuchtung im Raum in einzelne
Lichtzonen aufteilt. Elegante Lösungen sind Anschlüsse für Wandleuchten oder Steckdosen für
Deckenfluter, die von der Tür aus ge- schaltet werden und somit schon für die richtige Atmosphäre
im Raum sorgen. Mit den technischen Fortschritten sind auch die Ansprüche an den Bedienkomfort gewachsen.
Fernsteuerungen finden zunehmend Anklang. Voraussetzung für jede Art der elektronischen Steuerung ist,
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daß die Raumbeleuchtung in mehreren Schalt- und Dimmzuständen arbeitet, einzelne Leuchten oder
Leuchtengruppen also separat angewählt werden können.
Wer in der glücklichen Lage ist, ein eigenes Haus zu bauen, kann das gewünschte Licht und die dafür notwendige
Elektroinstallation individuell mit einplanen. Aktuelle Lichtideen, die etwas Vorplanung benötigen:
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Typ B: Modernisierungsphase |
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Wer sich in einer Mietwohnung mit vorhandenen Stromanschlüssen auseinandersetzen muß,
die zumeist nicht mit den gewünschten Möblierungs- Ideen harmonieren, dem empfehlen wir
folgendes: Eine Lösung für mehr Licht-Komfort ohne aufwendigen Installations-Aufwand sind
Stromschienen oder Seilsysteme, vor allem für Altbauten geeignet, mit wenig verfügbaren
Stromkreisen pro Raum. Ebenfalls ohne zusätzlichen Installationsaufwand ist der Einsatz von Dimmern,
die die Licht- Stimmung im Raum regulieren. Jeder Lichtschalter läßt sich problemlos gegen einen
Dimmer austauschen und spart somit noch Strom und erhöht die Lebensdauer der Lampen.
Metamorfosi: Das programmierte Licht
Ein elektronisches System aus 4 Halogenglühlampen und Filter, die separat und simultan von einem
Mikroprozessorsystem über eine Fernsteuerung programmiert werden können. Durch die Einstellung
des erzeugten Lichtes können die vielfältigsten Lichtatmosphären erzeugt und sogar gespeichert
werden. Das Licht kann sich unseren Stimmungen anpassen und umgekehrt.
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Ziele der Lichtplanung |
Das Licht in der Wohnung muß ein Ziel und jede Leuchte einen Zweck haben.
Bei der Lichtplanung werden Raumidee und -nutzung als auch die Ausstattung in
die Überlegungen miteinbezogen. Wir bieten ein ganzheitliches Raumkonzept an:
In dem wir unsere Erfahrung in der Raumausstattung und Lichtplanung optimal vereinen,
um Ihre Wünsche bezüglich der Beleuchtung und Möbelausstattung individuell
aufeinander abstimmen zu können.
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Faustformel für Glühfadenlampen |
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10 qm > ca. 200 Watt im Raum
20 qm > ca. 400 Watt im Raum
40 qm > ca. 800 Watt im Raum
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Faustformel für die Allgemeinbeleuchtung im Wohnbereich
Diese Formel soll Ihnen einen Anhaltspunkt für das richtige
Beleuchtungsniveau für Glühfadenlampen (Watt/pro qm) im Wohnbereich vermitteln.
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Es gilt: lieber runterregeln als sich über Dunkelheit zu ärgern!
Wohnraum (vorwiegend hell ausgestattet): 20 - 30 Watt pro qm
Wohnraum (vorwiegend dunkel ausgestattet): 40 - 50 Watt pro qm
Kinderzimmer (hell ausgestattet): 30 - 40 Watt pro qm
Arbeitszimmer: 40 - 50 Watt pro qm
Küche: 50 Watt pro qm
Flur: 30 Watt pro qm
Treppe: 20 - 30 Watt pro qm
Keller/Garage: 10 Watt pro qm
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Die richtige Beleuchtung folgt einer im Grunde einfachen Regel:
Licht sollte immer dort zur Verfügung stehen, wo es auch gebraucht wird.
Dabei sollte die Stimmung der Beleuchtung der jeweiligen Tätigkeit entsprechen:
Helles Licht überall dort, wo Dinge unterschieden werden müssen
(Arbeiten/Lesen), warmes Licht an den Orten, die der Entspannung dienen (Wohnen),
freundliche Beleuchtung für die Geselligkeit.
Grundsätzlich wird zwischen 3 Beleuchtungsarten unterschieden:
Faustformel für die Allgemeinbeleuchtung im Wohnbereich 1.Grundbeleuchtung,
die Übersicht schafft 2.Lesebeleuchtung, die die speziellen Anforderungen
des Sehvermögens berücksichtigt 3.Akzentbeleuchtung, die der Raumgestaltung
dient. Wir unterscheiden in Funktions- und Stimmungslicht.
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